Lunch am Puls

Austausch zu gesellschaftlichen Themen

Gesellschaftliche Entwicklungen prägen unseren Arbeitsalltag. Was uns persönlich betrifft und betroffen macht, ist oft vielschichtig. Der Austausch mit Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen wie auch Exper­ten und Expertinnen hilft uns, die Komplexität zu reflektieren und fassbarer zu machen. Dadurch erweitern sich unser Handlungsspielraum und unsere Handlungsmöglichkeiten.

Lunch am Puls bietet Angestellten Sozialdiakonie und weiteren interessierten Fachpersonen einen solchen Austausch. Das Programm 2018 widmete sich der Revision des Sozialhilfegesetzes, das Programm 2019 widmet sich dem Themenfeld Familie. Die Treffen finden über Mittag (inkl. kleinem Lunch) statt. Nach den Kurzreferaten bleibt Zeit für Fragen und Austausch.

Programm 2019

Wandel der Familien – neue Generationenbeziehungen

Familie und Familienleben erleben eine Wiederaufwertung, speziell auch in Städten. In diesem Rahmen haben sich auch familiale Generationenbeziehungen verstärkt. Durch diese Entwicklung ergeben sich neue Kombinationen alter und neuer Lebens - und Familienformen. Allerdings profitieren nur jene Gemeinden von diesen Entwicklungen, die in ihren Angeboten den neuen Familienformen entgegenkommen (und veraltete Ehe- und Familienvorstellungen hinter sich lassen).

Referent: François Höpflinger, Titularprofessor für Soziologie an der Universität Zürich

15. Januar 2019, 12:00 bis 13:15 Uhr, Haus der Generationen, Bubenbergsaal 2

Anmeldung


Über das Zerbrechen langjähriger Ehen und die unterschiedlichen Wege der Bewältigung

Die Scheidungsraten bei Langzeitehen sind in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Warum zerbrechen so viele jahrzehntelange Partnerschaften? Sind späte Scheidungen Krisen, die das Tor für einen guten Neubeginn darstellen oder vielmehr der Anfang chronischen Leidens? Das Referat gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen, regt zum Denken an und eröffnet neue und ermutigende Perspektiven.

Referentin: Pasqualina Perrig-Chiello, emeritierte Honorarprofessorin für Entwicklungspsychologie an der Universität Bern

7. Mai 2019, 12:00 bis 13:15 Uhr, Haus der Generationen, Bubenbergsaal 2

Anmeldung


Kinder und Eltern in armen Familien benötigen Denk und Handlungsräume

In der Schweiz sind rund 600 000 Menschen von Armut betroffen. Was bedeutet es, als Kind in einer armen Familie aufzuwachsen? Welche Vorstellungen «eines guten Familienlebens» haben armutsbetroffene Eltern? Wir suchen Antworten bei Betroffenen, die in soziologischen Studien aus Deutschland und der Schweiz zu Wort kommen. Und wir diskutieren, wie Familien in Armut wieder Denk - und Handlungsräume für sich gewinnen.

Referentin: Muriel Degen Koch, Marie Meierhofer Institut für das Kind

27. August 2019, 12:00 bis 13:15 Uhr, Haus der Generationen, Bubenbergsaal 2

Anmeldung


Programm 2018

Die Sozialhilfe ist unter Druck – Hintergründe, Fakten und Trends

Verschiedene Kantone, allen voran der Kanton Bern, wollen die schon heute tiefen Sozialhilfeleistungen weiter kürzen. Die drastischen Einschnitte führen dazu, dass der Existenzbedarf teilweise nicht mehr angemessen gewährleistet wird. Es droht ein zynischer Wettlauf der Kantone um die tiefsten Sozialhilfeleistungen und als Folge davon die soziale Ausgrenzung von Bedürftigen.

Referent: Felix Wolffers, Leiter des Sozialamts der Stadt Bern und Co -Präsident der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe

27. November 2018, 12:00 bis 13:15 Uhr, Polit -Forum Bern im Käfigturm

Weitere Informationen

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Kontakt: Alena Ramseyer
alena.ramseyer(at)refbejuso.ch

031 340 25 72

Flyer zum Herunterladen