Lunch am Puls

Austausch zu gesellschaftlichen Themen

Gesellschaftliche Entwicklungen prägen unseren Arbeitsalltag. Was uns persönlich betrifft und betroffen macht, ist oft vielschichtig. Der Austausch mit Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen wie auch Exper­ten und Expertinnen hilft uns, die Komplexität zu reflektieren und fassbarer zu machen. Dadurch erweitern sich unser Handlungsspielraum und unsere Handlungsmöglichkeiten.

Lunch am Puls bietet Angestellten Sozialdiakonie und weiteren interessierten Fachpersonen einen solchen Austausch. Die Treffen finden über Mittag (inkl. kleinem Lunch) statt. Nach den Kurzreferaten bleibt Zeit für Fragen und Austausch.

 

Programm 2020

Was der Liebe gut tut

Die meisten Menschen suchen eine romantische Liebe, wollen Leidneschaft und Geborgenheit in ihrer Parrtnerschaft erfahren und wünschen sich eine lebenslange, glückliche Beziehung. Die Realität sieht oft anders aus. Viele Menschen führen Lebensabschnittspartnerschaften, die dem Wunsch nach lebenslanger Beziehung nicht entsprechen. Was braucht es, um eine langfristig glückliche Beziehung zu führen? 

Referent: Prof. Dr. Guy Bodennmann, Psychologisches Institut der Universität Zürich, Klinische Psychologie Kinder/Jugendliche & Paare/Familien

11. Februar 2020, 12:00 bis 13:15 Uhr, Haus der Generationen, Bogenschützensaal 3

Anmeldung


Christliche Familienbilder - vom Ideal zu neuem Verständnis

Die christliche Tradition birgt eine Fülle von Bildern und Werten, die auch unser heutiges Verständnis von Familie prägen. Welche davon tragen? Welche grenzen aus? Welche wirken befreiend und ermutigend? Woran können wir uns orientieren, wenn wir Familien in der kirchlichen Arbeit begleiten und unterstützen wollen?

Referentin: Sabine Scheuter, Theologin und Beauftragte für Personalentwicklung und Diversity der reformierten Kirche Zürich.

9.Juni 2020, 12:00 bis 13:15 Uhr, Haus der Generationen, Bubenbergsaal 2

Anmeldung


Psychische Erkrankungen - eine Familienangelegenheit?

Erkrankt ein Elternteil beispielsweise an einer Depression, hat dies eine viel grössere Auswirkung auf das Familiensystem als beispielsweise eine schwere Lungenentzündung. Psychische Erkrankungen sind in unserer Gesellschaft immer nich stigmatisiert, und es herrscht immer noch eine grosse Sprachlosigkeit dem Thema gegenüber. Das Referat geht auf dieAuswirkunge speziell auf die Kinder ein und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf.

Referent: Thomas Ihde, Chefarzt Psychiatrische Dienst der Spitäler fmi AG und Präsident der Stiftung Preo Mente Sana

8. September 2020, 12:00 bis 13:15 Uhr, Haus der Generationen, Bubenbergsaal 2

Anmeldung


Programm 2019

Wandel der Familien – neue Generationenbeziehungen

Familie und Familienleben erleben eine Wiederaufwertung, speziell auch in Städten. In diesem Rahmen haben sich auch familiale Generationenbeziehungen verstärkt. Durch diese Entwicklung ergeben sich neue Kombinationen alter und neuer Lebens - und Familienformen. Allerdings profitieren nur jene Gemeinden von diesen Entwicklungen, die in ihren Angeboten den neuen Familienformen entgegenkommen (und veraltete Ehe- und Familienvorstellungen hinter sich lassen).

Referent: François Höpflinger, Titularprofessor für Soziologie an der Universität Zürich

Infos zum Thema finden Sie hier.


Über das Zerbrechen langjähriger Ehen und die unterschiedlichen Wege der Bewältigung

Die Scheidungsraten bei Langzeitehen sind in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Warum zerbrechen so viele jahrzehntelange Partnerschaften? Sind späte Scheidungen Krisen, die das Tor für einen guten Neubeginn darstellen oder vielmehr der Anfang chronischen Leidens? Das Referat gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen, regt zum Denken an und eröffnet neue und ermutigende Perspektiven.

Referentin: Pasqualina Perrig-Chiello, emeritierte Honorarprofessorin für Entwicklungspsychologie an der Universität Bern

Infos zum Thema finden Sie hier


Kinder und Eltern in armen Familien benötigen Denk- und Handlungsräume

In der Schweiz sind rund 600 000 Menschen von Armut betroffen. Was bedeutet es, als Kind in einer armen Familie aufzuwachsen? Welche Vorstellungen «eines guten Familienlebens» haben armutsbetroffene Eltern? Wir suchen Antworten bei Betroffenen, die in soziologischen Studien aus Deutschland und der Schweiz zu Wort kommen. Und wir diskutieren, wie Familien in Armut wieder Denk - und Handlungsräume für sich gewinnen.

Referentin: Muriel Degen Koch, Marie Meierhofer Institut für das Kind

Infos zum Thema finden Sie hier


Programm 2018

Die Sozialhilfe ist unter Druck – Hintergründe, Fakten und Trends

Verschiedene Kantone, allen voran der Kanton Bern, wollen die schon heute tiefen Sozialhilfeleistungen weiter kürzen. Die drastischen Einschnitte führen dazu, dass der Existenzbedarf teilweise nicht mehr angemessen gewährleistet wird. Es droht ein zynischer Wettlauf der Kantone um die tiefsten Sozialhilfeleistungen und als Folge davon die soziale Ausgrenzung von Bedürftigen.

Referent: Felix Wolffers, Leiter des Sozialamts der Stadt Bern und Co -Präsident der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe

Infos zum Thema finden Sie hier.

Weitere Informationen

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Kontakt: Alena Ramseyer
alena.ramseyer(at)refbejuso.ch

031 340 25 72

Flyer zum Herunterladen