Palliative Care – 6 Projekte für Kirchgemeinden

Letzte Hilfe-Kurse

Der Kurs ist ein Angebot, das gemeinsam von den Landeskirchen, der öffentlichen Spitex und dem Palliativzentrums Inselspital getragen wird. Er ist für Kirchgemeinden, Gesundheitsorganisationen oder andere Veranstalter konzipiert: Menschen werden in einem Kurstag allgemeinverständlich in die Fragen rund ums Sterben eingeführt. Für die Teilnehmenden ist der Kurs kostenlos. Der Kurs wendet sich ganz praktisch und persönlich Fragen zu, was beim Sterben geschieht und was in dieser Zeit getan werden kann. Informationen über das Kursangebot im Kanton Bern und darüber, wie Sie einen Kurs für Ihre Gemeinde bestellen können, finden Sie hier: www.letztehilfebern.ch

Freiwilligen-Projekte in der Palliative Care

Pflegende Angehörige, die schwerkranke und sterbende Menschen zuhause versorgen, kommen manchmal an die Grenze ihrer Kraft. Neben der professionellen Unterstützen, können Freiwillige eine wichtige Entlastung anbieten, indem sie stundenweise oder auch in der Nacht präsent sind. Dafür brauchen die Freiwilligen selbst ein gutes Netz, das sie trägt. Refbejuso unterstützt Freiwilligenprojekte in den Kirchgemeinden, die am besten mit anderen Organisationen der Palliative Care zusammen entwickelt werden. Ein Beispiel, von dem sich viel lernen lässt, ist die Freiwilligengruppe in Bettlach, vgl. www.palliativecare-bettlach.ch

Demenzsensible Kirchgemeinden

Gemäss Voraussagen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) wird die Zahl der Menschen mit Demenz in den nächsten Jahren stark ansteigen. Damit sind die Gesellschaft als Ganzes, aber auch die Kirchgemeinden vor die Herausforderung gestellt, eine Umgebung zu gestalten, in der Menschen mit Demenz willkommen sind und ihre Würde erfahren können. Kirchgemeinden sind herausgefordert, ihre Angebote so zu gestalten, dass sich Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in der Gemeinde wohlfühlen. Die Herausforderung bringt viel Lebendigkeit in die Gemeinden. Den Weg muss jede Kirchgemeinde selbst entwickeln - viel lässt sich lernen von anderen Gemeinden und Kirchgemeinden in der Schweiz und Deutschland.

Sozialdiakonie in der Palliative Care

Sozialdiakonische Mitarbeitende kommen in ihrer Arbeit In einer Beratungssituation, in den Altersferien oder bei vielen anderen Gelegenheiten mit Menschen in Kontakt, die sich mit Fragen rund ums Sterben auseinandersetzen. Dabei sind sie wichtige Vertrauenspersonen, um Betroffene und ihre Angehörige ein Stück ihres Weges in finanziellen, sozialen und weiteren persönlichen Anliegen zu unterstützen. Eine ökumenische Arbeitsgruppe der Landeskirchen ist daran, das Aufgabenfeld und die erforderlichen Kompetenzen festzuhalten, um die sozialdiakonische Tätigkeit in den Kirchgemeinden und bei Palliative Care abzustecken.

Räume schaffen – eine Installation für Kirchgemeinden

Licht und Dunkel sind Erfahrungen, die Menschen im Verlauf ihres Lebens gemacht haben und die sie am Ende ihres Lebens machen. Licht und Dunkel sind zugleich Erfahrungen, die Begleitende in Begegnungen mit anderen Menschen machen. Im Hin und Her zwischen Licht und Dunkel können Freiräume für etwas Neues entstehen. Eine Gruppe von Seelsorgenden, die in der Palliative Care tätig sind, hat zusammen mit dem Szenografen Mik Gruber Wege gesucht, um diesen Freiraum – die spirituelle Dimension – in der Palliative Care erlebbar zu machen. Daraus ist eine Installation entstanden. Kirchgemeinden haben mit der Installation die Möglichkeit, die Thematik Palliative Care aufzunehmen und Besuchende zu einer visuellen Erfahrung einzuladen. Flyer

Beratung Leben und Sterben

Wie möchte ich mein Lebensende gestalten, welche unterstützenden Angebote gibt es im Kanton Bern, wie kann ich meinen letzten Weg selbstbestimmt gehen, wie kann mich die spirituelle Dimension auf meinen Weg inspirieren und tragen? Die von der Kollekte am Visionsfest mitfinanzierte Beratungsstelle wird schon bald Menschen beraten, die sich Fragen zu ihrem Sterben oder dem ihrer Angehörigen machen. Sie hat zum Ziel, einen offenen Dialog über verschiedene Perspektiven am Lebensende anzubieten sowie Raum zu öffnen für Spiritualität, die Auseinandersetzung mit Sinnfragen sowie die Erfahrung von unterstützenden Ritualen. Die Seelsorgerin Rosa Grädel, die die Beratungsstelle innehaben wird, ist offen für alle Menschen - per Mail, Telefon und in einer persönlichen Beratung im Herzen von Bern.

Interessiert an einem dieser Angebote?
Wir beraten und unterstützen Sie gerne! Melden Sie sich unter info(at)spezialseelsorgebern.ch.