Mensch und Behinderung

Sterben ist etwas, das alle Lebewesen betrifft. Doch während Pflanzen und Tiere sich ganz natürlich in den Kreislauf von Leben und Tod ergeben, ist Sterben für Menschen zu einem stressigen und angstbeladenen Vorgang geworden. Unsere Gesellschaft kann mit Sterben und Tod nicht mehr umgehen. Sterbe-Hospize und Heime leisten hier wertvolle Arbeit, und in den Spitälern hat sich palliative Pflege etabliert.

Die Kirche hat schon immer sterbende Menschen spirituell begleitet und tut es heute in Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegefachleuten in sehr bewusstem und umfangreichem Mass. Palliative Care bedeutet Raum zu schaffen für innere und äussere Ruhe und Sicherheit beim Sterbevorgang, Hand in Hand mit medizinischer Betreuung.

Kontakt: Pascal Mösli (Mail)

 

Sterbebegleitung - who cares?

Die meisten Menschen in der Schweiz möchten zuhause sterben. Doch zwei Drittel sterben im Alters- und Pflegeheim oder im Spital. Dies unter anderem deshalb, weil es viele Beziehungsnetze braucht, um Menschen zu unterstützen, zuhause sterben zu können. Kirchgemeinden können ein solches wichtiges Netz sein.

Zum Artikel von Pascal Mösli

 

Platz schaffen

Der Arzt Steffen Eychmüller leitet das interprofessionelle Universitäre Palliativzentrum am Inselspital Bern. Aufgenommen werden Personen mit komplexen, schnell verlaufenden Krankheiten. Ein Gespräch über die letzte Lebensphase und darüber, wie es wäre, wenn Sterben und Tod als normale Vorgänge zum Leben gehören würden.

Zum Interview mit Steffen Eychmüller